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Thailand II – Ein sonniges Finale

In Krabi begrüßte mich strahlender Sonnenschein- das sah doch schon mal gut aus! Wenn man dem Wetterbericht Glauben schenken wollte, hatte mein Traum vom Sonneninsel- Happy End gute Chancen wahr zu werden! Nach einer Nacht in Krabi lautete das Ziel: Koh Muk, nach allem was ich gehört hatte eine ruhige kleine Insel mit schönen Stränden und friedlicher Atmosphäre – genau das, was mir für meine letzten zwei – drei Wochen auf der Reise vorschwebte. Da die Entscheidung gefallen war, dass ich nicht mehr groß in den Entdeckermodus schalten würde, galt es also nur noch, ein – zwei nette Plätzchen zu finden, an denen ich nochmal bis zum Anschlag relaxen konnte. weiterlesen

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Singapur

Bye bye Hong Kong – Hello Singapore!
Von einer westlich geprägten asiatischen Metropole ging es also nun in die nächste- und diese sollte noch etwas exklusiver sein! Da mein Flug mitten in der Nacht ankam, hielt ich es für eine praktische Idee, die Nacht am Changi Airport zu verbringen, von dem ich wusste, dass die Transitzone durchaus einiges zu bieten hatte- unter anderem eine Menge bequemer Ecken! Im Internet hatte ich von anderen gelesen, die das ebenfalls so gemacht hatten, und ihr Gepäck am nächsten Morgen am Lost Luggage Schalter abgeholt hatten. Zugegeben- unkonventionell, vielleicht sogar gewagt – war ich der Trennung von meinem Backpack doch grade erst erfolgreich entgangen!
Leider funktionierte das Ganze dann aber ohnehin nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte! Zum einen wurde die ganze Transitzone mit ziemlich lauter Piano-Fahrstuhl-Musik beschallt, so dass schlafen ohne Ohrstöpsel ohnehin unmöglich gewesen wäre, zum anderen wurde ich nach einer guten Stunde von der Flughafenpolizei kontrolliert und in Ermangelung eines Anschlussfluges durch die Immigration eskortiert…weiterlesen

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Hongkong

Mein erster Eindruck von Hongkong hätte kaum besser sein können! Der Flughafen ist ziemlich groß- aber wunderbar gut organisiert! Besser – und vor allem zuvorkommender – als so mancher „westliche“ (Australien eingeschlossen) Flughafen, den ich besucht habe. Statt Taxifahrern, die versuchen einen übers Ohr zu hauen, warten draußen Busse und Züge, um einen in die Stadt zu bringen, die „Octopus Card“, mit der man bargeldlos im öffentlichen Nahverkehr bezahlt ist leicht zu bekommen und später ebenso leicht wieder loszuwerden, wobei man das Restguthaben ausbezahlt bekommt.weiterlesen

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Thailand

Schon in der Gangway drückt sich das feuchtwarme Klima durch jede Ritze, am Taxistand konnte man die Luft fast schneiden. Nur einmal war ich bisher in Bangkok umgestiegen- verlassen hatte ich den Flughafen noch nie.
Beinahe eine Stunde dauerte die Taxifahrt bis zu meinem Hostel, und natürlich zahlte ich zu viel. Ich verbuchte es unter „Aufwärmphase“ – musste erst in den Asien-Modus kommen.
Vor Jahren war ich schon einmal auf Koh Samui und Koh Phangan gewesen, daher hatte ich meinen first contact schon hinter mir, aber auch so, nach neun Monaten in westlichen Ländern, galt es sich erst mal umzugewöhnen.
Das Hostel, welches ich mir ausgesucht hatte, lag in der Nähe der berühmt berüchtigten Khaosan Road, dem angeblichen Epizentrum der Backpackerszene. Allerdings war es gleichzeitig weit genug entfernt um ruhige Nächte zu ermöglichen, und für die erste Station nach der Anreise hatte ich mir sogar ein Cabinet-Dorm gegönnt. weiterlesen

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Back to Australia – von Melbourne bis Perth

Genauso, wie es zwischen den Städten Melbourne und Sydney selbst eine lang gepflegte Rivalität gibt, pflegen auch die meisten Australien-Reisenden ihre Sympathie entweder der einen oder der anderen Metropole zu geben. Wenn ich mich da entscheiden müsste, würde ich mich wohl eher für Sydney entscheiden, doch auch „Melbs“, wie man als hipper Insider sagt, hat einiges zu bieten! Ich hatte mich für ein paar Nächte in einem ziemlich zentral liegenden Hostel einquartiert und relaxte am Nachmittag meiner Ankunft erst mal in einem Park und dem Botanischen Garten in der Sonne. Nebenher hatte ich einiges zu organisieren, denn ich war fest entschlossen, ein paar Travelmates – im Idealfall mit bereits vorhandenem Wagen- zu finden. Nachdem ich an der East Coast relativ viel Zeit verbracht hatte, dabei aber das Gefühl hatte, im Verhältnis dazu zu wenig gesehen zu haben, wollte ich die zweite Runde Australien jetzt anders gestalten! Keine Busfahrt von Hotspot zu Hotspot mehr, sondern Roadtripping- schließlich hatte dies maßgeblich dazu beigetragen, dass Neuseeland so ein tolles Erlebnis war.weiterlesen

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New Zealand – The North Island

Die Südinsel zeigte sich am Tag unseres Abschiedes mal wieder wolkenverhangen und regnerisch. Man konnte beinahe den Eindruck haben, es seien zwei verschiedene Länder, die man hier bereiste – das verregnete Neuseeland, das grau in grau mit Sprühregen ähnlich trist war, wie jeder andere Landstrich dieser Erde, und das sonnige Neuseeland, mit satten Farben, tollen Panoramen und tiefblauen Seen. All seine landschaftlichen Schönheiten und Gegensätze kamen dann erst richtig zur Geltung! Wenn die Sonne schien, dann richtig, und man merkte, dass man dem Äquator doch etwas näher war, als bei uns in Europa.
Die Überfahrt war dementsprechend eher unspektakulär, nur einmal gab es etwas wirklich Spannendes zu sehen, und darauf wurde dann sogar per Durchsage aufmerksam gemacht: Orcas! Zwar gab es keine Kunststücke wie im Seaworld zu sehen, aber die markanten Rückenflossen tauchten für eine Weile immer mal wieder neben der Fähre auf.

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New Zealand – The South Island

„Ah- New Zealand… Australia’s Canada…!“ So lautete ein sicherlich wohlerprobter Gag eines New Yorker Stand-Up Comedians, als er fragte, woher sein Publikum denn so käme.
Australiens Kanada- das hörte sich doch schon mal ausgesprochen vielversprechend an!

Neuseeland genießt unter deutschen Urlaubern wie wenig andere Länder einen geradezu sagenhaft guten Ruf. Wer noch nicht da war träumt im Zweifelsfall davon, eines Tages mal hin zu fahren- wäre es nicht so schrecklich weit weg! Ähnlich wie Australien erfreut sich auch Neuseeland großer Beliebtheit bei frischgebackenen Abiturienten und Work-and-Travel ist hier ähnlich populär wie auf der anderen Seite des Tasmanischen Meeres.weiterlesen

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East Coast Australia – Teil II

Noosa

Noosa ist eine Region, in der sich ein Fluss mit einigen Windungen zum Meer schlängelt. Daher liegen einige Teile der Ortschaften am Wasser, was Noosa ein recht maritimes Flair verleiht. In meinem schönen, entspannten Hostel lernte ich unter anderem Juliane aus Deutschland kennen, mit der ich den Coastal Walk im Nationalpark unternahm. Ein schöner Weg schlängelte sich hier entlang der Felsenküste und zwischendurch konnte man in kleine Buchten absteigen und ein wenig schwimmen bevor es durch einen Eukalyptuswald zurück in die Stadt ging.weiterlesen

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East Coast Australia – Teil I

Mein RTW Ticket hatte ich nach Sydney gebucht, der eigentliche Beginn der Reise an der australischen Ostküste sollte allerdings in Cairns, weit oben im Norden sein. Daher hatte ich einen Anschlussflug für den Folgemorgen gebucht und wollte die Nacht nach meinem spät abends ankommenden Flug in Sydney am Flughafen verbringen. In jeder anderen Metropole wäre dies wohl auch problemlos Möglich gewesen- nicht jedoch in dieser! Man mag es kaum glauben- ich jedenfalls konnte es nicht- der Flughafen einer Fünfmillionenstadt hat eine Sperrstunde und schließt zwischen 1 und 4 Uhr morgens das komplette Terminal! Anstatt also irgendwo an einem einsamen Gate rumzulümmeln musste ich daher die Nacht in einer winzigen waiting area verbringen wo es laut, hell und voll war. Ich hatte es mir auf zwei Sesseln noch verhältnismäßig bequem gemacht, so dass die Nacht dann wiederum besser als erwartet war, allerdings kam ich nicht umhin zu bemerken, dass dies als Einstieg in die Australien Zeit doch schon etwas holprig war…weiterlesen

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Cook Islands

Hawai’i, Los Angeles und die Cookinseln bilden auf der Landkarte in etwa ein Dreieck. Umso bedauerlicher daher, dass meine Verbindung nach Rarotonga mich zurück über LA führte, was die Flugzeit auf runde zwanzig Stunden verlängerte. Einerlei. Das nimmt man doch gerne in Kauf, um von einem Paradies ins nächste zu reisen! Zumal ich nach Rarotonga eine ganze Sitzreihe für mich hatte!

Rarotonga ist die Hauptinsel der Cookinseln. Diese sind ein souveräner Staat mit „freier Assoziierung zu Neuseeland“ Fair enough- wirklich groß sind die nämlich nicht. Bezahlt wird mit Neuseeland Dollar, allerdings gibt es ein paar eigene Münzen (etwa eine dreieckige Zweidollarmünze) und einen Fünfdollarschein, der ein gern gesehenes Souvenir bei Touristen ist, und deshalb im Alltag praktisch nicht vorkommt. Rarotonga hat eine Küstenstraße, die einmal komplett um die Insel führt. Zwei Busse fahren in einer Stunde einmal herum- einer Clockwise, einer Anti-Clockwise. Kann man also wenig mit falschmachen, denn selbst wenn man es schafft, den falschen Bus zu nehmen, fährt er einen am Ende doch dahin, wo man möchte.

Im Vorfeld hatte ich zunächst überlegt, nach Tahiti, also französisch Polynesien zu fahren, allerdings ist das für Backpacker ein schwieriges Ziel da es in erster Linie auf wohlhabende Honeymoon-Touristen ausgerichtet ist. Machbar ist bestimmt auch das, aber bei der Recherche im Vorfeld wurden die Cookinseln häufiger als bessere Alternative für den Backpacker dargestellt, und spätestens als ich von Aitutaki las, war die Sache entschieden. weiterlesen