Hopping Hawai’i

Maui

Wer mich kennt, weiß, dass ich seit langem eine besondere Affinität zu dieser Inselgruppe inmitten des Pazifischen Ozeans hege. Nicht umsonst war ich bereits drei Mal dort. Da meine beiden wichtigsten Stationen – Kanada und Australien –  die grobe Route meiner Reise im Großen und Ganzen schon vorgegeben hatten, wäre es natürlich geradezu sträflich gewesen, das Archipel gleichsam zu umfliegen… Vier Wochen hatte ich mir hier gegönnt, auch deshalb, weil ich mal ohne Zeitdruck ein bisschen ‚sein‘ wollte.

Der erste Stopp sollte die Insel Maui sein. Hier landete ich zunächst in einem hübschen Hostel im Hippie-Städtchen Pa’ia. Zusammen mit ein paar Leuten aus dem Hostel beglich ich hier eine seit langem offene Rechnung: der Sonnenaufgang auf dem Haleakala, dem inaktiven Vulkan der Insel Maui. 2007 haben mein Vater und ich das schon einmal versucht, waren in aller Herrgottsfrühe auf dem Gipfel – und sahen ziemlich wenig, denn es war total nebelig.
Wiederum zu früher Stunde machten wir uns diesmal also auf den Weg: ein deutsches Pärchen auf Backpacker-Flitterwochen, zwei Kanadier und ich. Martin aus Québec hatte das Auto gemietet und fuhr, während wir im Halbschlaf die dunkle Landschaft an uns vorbeiziehen ließen. Hopping Hawai’i weiterlesen

California Cruising

…be sure to wear some Flowers in your Hair…

Vier große Städte in Folge- und das, obwohl ich eigentlich gar kein großer Städtereisender bin… Von der East Coast nun also direkt an die West Coast nach San Francisco.

Sei es das Bahnhofs-Schild der Playmobileisenbahn zu Kindertagen, später der „Full House“ Vorspann im Fernsehen oder das Skyline-Poster, das seit langem in meiner Wohnung hängt – diese Stadt, dieser Name hatte für mich schon immer etwas faszinierendes. Ein Hauch von Fernweh und verblichener Hippie-Romantik,  die goldenen Sonne von Kalifornien und natürlich die große Golden Gate Bridge- es war an der Zeit das alles mit eigenen Augen zu sehen! California Cruising weiterlesen

East-Coast Explorations

„How are you gonna pay for all that, sir?“ich

Wer schon einmal in die Vereinigten Staaten eingereist ist, der weiß: hier der Wind anders als in Deutschland. Hier steht keiner Fähnchen-schwenkend mit feuchten Augen am Bahnhof- hier warten knallharte Officers der ‚US Customs and Border Protection‘, und mit denen ist nicht zu spaßen. ESTA Visum hin oder her, wenn’s blöd läuft hat man hier ne Menge Ärger. Eine junge Französin, die ich in New York treffen sollte erzählte mir, sie habe fröhlich und völlig unbedarft erzählt, dass sie erst drei Tage vorher das Ticket gekauft habe, nicht genau wisse wo sie sich genau aufhalten würde und dass sie freilich keinen Job hätte, schließlich sei sie Studentin. Daraufhin wurde sie in ein Verhörzimmer gebeten wo sich nochmal intensiv befragt wurde. Man durchwühlte ihre Tasche und guckte ihr Handy durch. Natürlich war alles auf Französisch- bis auf ein Whatsapp Chat mit einer Freundin aus Portugal, wo sie im Sommer in einem Hostel gearbeitet hatte. Dazu wurde sie dann nochmal ausgehorcht…

Mein Gespräch verlief glimpflicher. Dennoch hat man irgendwie ein schales Gefühl, wenn man dann mal drin ist. Kar, ich wusste um die Situation, doch ich beschloss dennoch bei der Wahrheit zu bleiben, und erzählte dem Officer, dass ich East-Coast Explorations weiterlesen